Mit Objectives and Key Results (OKR) das Bewusstsein für die Strategie schaffen

Veröffentlicht am 12.07.2021 | Lesezeit 9 Min.

Wie gelingt der Wandel von starren Top-Down Entscheidungen zur Steigerung & dem Einsatz von Bottom-Up Gestaltungsfreiheiten?

Warum bekomme ich diese Aufgabe auf den Tisch? Welchen Sinn hat mein Projekt für unsere Strategie?  

Fragestellungen, die Mitarbeiter/innen immer wieder umhertreibt. Das Bewusstsein für eine Aufgabe, ein Projekt oder gestartete Initiativen verzeichnet in vielen Organisationen Defizite. Mit welchem Ziel eine Thematik angestoßen wurde, ist oft nicht eindeutig erkennbar. Die Identifikation mit der Unternehmensstrategie sinkt entlang von Organisationsebenen und verliert oftmals stetig an Bedeutung. 

Warum zeigt sich diese Herausforderung bei vielen Organisationen? Die Strategie, welche im Management entwickelt und platziert wird, verliert an Transparenz. Wenn an der Spitze etwas ausgegeben wird, kommt in der Breite einer Organisation immer weniger an. Teilweise ist eine Strategie nicht mal in allen Organisationsebenen bekannt.  

In einer schnelllebigen Wirtschaft stellen sich kontinuierlich neue Herausforderungen für eine Organisationen. Situationsbedingt können ausgegebene Ziele unpassend oder irrelevant werden, gegebenenfalls werden Ziele gar ganz vergessen. Die Herausforderungen führen zu Veränderungen von Strategien und dadurch auch von Zielen. In einem klassischen Zielmanagement ist eine Strategie mit Zielen starr definiert und mittelfristig festgelegt. Die Ausgabe einer neuen, situationsgetreuen Strategie bedarf Zeit und möglicherweise verändern sich die Herausforderungen erneut. 

Wie kann eine solche Situation bewältigt werden? Wie kann eine Strategie optimal platziert und auch schnelllebig gestaltet werden? OKR ist ein bekanntes Framework für Zielmanagement, um Herausforderungen in der Transparenz, Identifikation und Schnelllebigkeit zu entgegnen. Die Vorgehensweise ist aber nicht automatisch nutzenstiftend für jede Organisation und muss individuell betrachtet und bewerten werden. 

SOLVIN sieht OKR als Chance. Die Chance Transparenz für die Strategie sicherzustellen, die Identifikation in der gesamten Organisation zu steigern und gleichzeitig reaktionsschnell auf Herausforderungen agieren zu können. Gleichzeitig ist es ein starkes Veränderungsthema für eine Organisation und inhaltlich intensiv zu betrachten. 

Die Methodik Objectives and Key Results

Das Framework ist aus der Überlegung entstanden, Marktindikatoren wie dem steigendem Innovationsdrang, einem stetigen Wachstum sowie der Schnelllebigkeit und Dynamik eines Marktes agil entgegenzutreten.

Im Kern von Objectives and Key Results werden zwei wesentliche Bestandteile definiert: 

  • Objectives (O): Ziele, basierend auf einem Key Result aus der überstehenden Organisationseinheit
  • Key Results (KR): Schlüsselergebnisse, zur Fortschrittsmessung der eigenen Objectives

Organisationsspezifisch werden auf der letzten Organisationsebene zusätzlich einzelne Maßnahmen (Initiatives) zur Erreichung der Key Results definiert.

In der Vorgehensweise werden Objectives auf Basis der Key Results aus der überstehenden Ebene definiert und anschließend Key Results für diese Objectives entwickelt. Von Organisationsebene zu Organisationsebene definiert so jede Einheit selbstständig und eigenverantwortlich ihre Objectives und Key Results. 

Die definierten Ziele, Schlüsselergebnisse und Maßnahmen werden in kurzen Zyklen kontinuierlich bewertet und aktualisiert.

OKRs als umfassenden Change für die Organisation betrachten und platzieren

Unser Antrieb als Unternehmensberatung ist eine wirksame, nutzenstiftende und dauerhafte Platzierung von Ergebnissen. Als neutraler Begleiter setzen wir uns dafür mit drei Fokusthemen auseinander: 

Fokusthemen von SOLVIN

Mensch: „Das gemeinsame Verständnis für ein Vorhaben bildet das Fundament des Erfolgs“

Nachhaltige und effektive Umsetzung mit einem aktiven Change Management. Wir wollen eine spürbare OKR Kultur schaffen.

Prozess: „Definierte Grundlagen dienen zur einheitlichen Orientierung in der Organisation“

Akzeptiere und gelebte Prozesse berücksichtigen und betrachten, definierte Prozesse ergänzen. Wir wollen einen auf die Organisation zugeschnittenen optimalen Handlungsrahmen bieten.

Werkzeug: „Die Anwendbarkeit von Prozess und Mensch bekräftigt das Vorhaben um ein Vielfaches“

Veränderungen durch die Anwendbarkeit von Prozessen, Abläufen und Strukturen erfolgreich gestalten. Wir wollen auf die Organisation ausgerichtete Werkzeuge bereitstellen.

SOLVIN hat sich auf Basis der drei Fokusthemen ebenso dem Werkzeug angenommen und eine Lösung entwickelt. Diese wird im nächsten Blogbeitrag näher dargelegt.

Unser Ansatz für die Begleitung Ihrer Veränderung bei der Einführung von Objectives and Key Results

Einführung von OKR

Apropos technische Lösung:

Je größer Organisationen sind, desto komplizierter gestaltet sich die OKR-Struktur. Innerhalb von OKRs ist die Transparenz über Objectives, Key Results und deren Verknüpfungen sowie der Überblick über die Gesamtheit ein essenzieller Erfolgsfaktor. Und je einfacher die Dokumentation und Kommunikation der OKRs für alle Beteiligten, desto höher die Begeisterung, damit zu arbeiten.

Unser Anspruch ist, rund um ein Framework wie Objectives and Key Results  nicht nur zu beraten, sondern es in der Organisation auch anwendbar zu machen. Dafür haben wir gemeinsam mit Kunden eine auf Microsoft Power Platform basierte Lösung aufgebaut. Technische Einblicke werden im nächsten Blogbeitrag dargelegt.

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