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V-Modell® trifft Microsoft Project Server 2013

- eine folgenreiche Begegnung

Das Verwenden der V-Modell® Methodik für IT-Projekte ist im behördlichen Umfeld laut Empfehlung der Bundesverwaltung eigentlich obligatorisch, jedoch ist die praktische Anwendung nicht allen Nutzern gleich zugänglich. Die Anwender des V-Modell® XT sehen sich einer Fülle von Informationen gegenüber und erwarten - zu Recht - eine an den modernen IT-Methoden und Möglichkeiten orientierte Unterstützung bei V-Modell® Projekten. Die derzeit verfügbaren Dokumentationen und Projektassistenten bieten nicht die gewünschte Hilfestellung und nur wenige V-Modell-Projekte werden konsistent und konsequent durchgeführt und dokumentiert. Aber was tun, wenn das V-Modell® doch angewandt werden soll?

Screenshot V-inPRO

Die Antwort auf diese Frage haben die Partner BearingPoint, SOLVIN und Microsoft in enger Zusammenarbeit mit dem BSH (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie) erarbeitet: Auf Basis von Microsoft Project Server 2013 haben wir ein Werkzeug konzipiert, das explizit am V-Modell® XT ausgerichtet ist und das Projektmanagement vom ersten Projekttag an unterstützt. Durch die Vorgabe wesentlicher zu bearbeitender Dokumente wird der Nutzer durch alle Phasen des V-Modell® Basis direkt aus dem Werkzeug heraus. So können alle Dokumente strukturiert abgelegt werden. 

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Die Vorgehensweise

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ist zentraler Ansprechpartner für alle Leistungen rund um die Schifffahrt und Meere mit Sitz in Hamburg. Als Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung besteht für das BSH – ebenso wie für alle anderen deutschen Bundesbehörden auch – die Pflicht zur Anwendung der V-Modell® Methodik bei IT-Projekten. Auf Basis des bereits beim BSH implementierten Microsoft Project Servers bat das BSH die Partner BearingPoint, SOLVIN und Microsoft um Unterstützung bei der Konzeption für ein in die Systemumgebung integriertes V-Modell® XT. Besonderes Augenmerk sollte auf die Benutzerfreundlichkeit bei der Durchführung und Dokumentation der Projekte gelegt werden.

Ist-Aufnahme und Klärung der fachlichen und technischen Rahmenbedingungen

In enger Zusammenarbeit erfolgte die Konzeption eines Werkzeuges. Im ersten Schritt wurde analysiert und festgelegt, auf welcher fachlichen und technischen Basis das Werkzeug entwickelt und implementiert werden soll. Die vorhandene IT-Infrastruktur des BSH lieferte so die Basis für die technische Konzeption. Im Rahmen der fachlichen Konzeption wurden die abzubildenden Artefakte des V-Modell® XT abgestimmt und auf die typischen Projekte im BSH zugeschnitten sowie zweckmäßig strukturiert. Microsoft Project Server und Microsoft SharePoint Server bieten umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. So kann optimal auf Besonderheiten der jeweiligen Anwenderbehörde eingegangen werden kann.

Vorbereitung der Umsetzung

Auf Basis des vorgelegten und abgestimmten Konzeptes wird aktuell ein funktionaler Prototyp entwickelt und erprobt.

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