SOLVIN auf dem 15. Bonner Microsoft-Tag für Bundesbehörden

15.05.2012 14:25 von Birger Sternberg

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Am 3. und 4. Juli findet der 15. Bonner Microsoft-Tag für Bundesbehörden statt, Beginn an beiden Tagen 8:30 Uhr:

Microsoft-Niederlassung Köln, Holzmarkt 2 a, 50676 Köln


Im August 2010 hatte die Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm „Vernetzte und transparente Verwaltung“ unter anderem das Projekt für die Erarbeitung eines neuen Organisationskonzeptes verabschiedet. Darin heißt es: „Neue Informations-und Kommunikationstechnologien wirken sich auf die Vorgangsbearbeitung sowie die Ablage und
Archivierung von relevanten Dokumenten aus. Das neue Organisationskonzept zur elektronischen Verwaltungsarbeit (kurz: EVA) greift diese Veränderungen auf. Es löst das bislang vom BMI herausgegebene DOMEA-Konzept ab.“

Mit der nun anstehenden Veröffentlichung des neuen Organisationskonzeptes wird eine Dynamik sowohl bei der fachlichen Umsetzung in den Behörden als auch im DMS-/VBS-Markt erwartet.
Das Organisationskonzept trennt sich dabei von einigen Grundsätzen, die bis dato für das DOMEA-Konzept gegolten haben, wie zum Beispiel engen technischen Vorgaben. Vielmehr setzt es auf die Entwicklung bedarfsgerechter Lösungen unter Berücksichtigung moderner Standardtechnologien und flexibler Konzeptionen.

Seit einigen Jahren hat sich Microsoft SharePoint Server als Alternative oder integrativer Ansatz in der IT-gestützten Vorgangsbearbeitung der öffentlichen Verwaltung etabliert. SharePoint stellt spätestens seit der Version 2007 mit seinen Mehrwerten als Applikationsplattform in vielen Behörden ein zentrales Informationssystem zur Verfügung. Damit werden übergreifende Prozesse initiiert, die Schriftgutverwaltung realisiert und informelle Zusammenarbeit abgebildet. Was kann SharePoint Server 2010 nun vor dem Hintergrund des neuen Organisationskonzeptes EVA bei dem Aufbau bedarfsgerechter Lösungen leisten?

Dieses Thema wird in verschiedenen Vorträgen näher beleuchtet werden.

Mein Kollege Jürgen Rosenstock wird an beiden Tagen, jeweils um 14 Uhr einen Vortrag zu folgendem Thema halten:


Erfolgreiches Projektcontrolling mit SharePoint und Project Server

  • Webbasierte Projektkommunikation
  • Projektantrag und -auswahl nach Budget, Strategie und Ressourcen
  • Projektsteuerung und Berichtswesen
  • Anwendungsbeispiele für Prozessabbildung
  • Praxisbericht Bundesamt für Justiz (Kundenreferenz)

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns, Sie auf dem Bonner Microsoft-Tag für Bundesbehörden begrüßen zu dürfen. Zur Onlineanmeldung geht es hier:

www.microsoft.de/events/bonn

 

Timeout beim Bearbeiten von Projekten in Project Web App

08.05.2012 12:34 von Christoph Mülder

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Beim Bearbeiten von Projekten in der Project Web App kann es zu Problemen mit Timeouts kommen.

Wenn Sie die Projektinformationen eines Projektes über die PDP (Project Detail Page) bearbeiten und die Seite länger als 30 Minuten offen lassen, können Sie die Änderungen nicht mehr speichern.

Nach Auswahl des Speichern Buttons erscheint oben rechts in der Ecke noch ein „Verarbeitung…..“ Hinweis, aber es passiert nichts mehr.

 

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Man kann die Seite nur noch schließen und verliert dann alle vorgenommenen Änderungen.

Das Problem tritt nur dann auf, wenn Sie auf der aktuell geöffneten PDP ein Content Editor Webpart einsetzen, um z.B. Ausfüllhinweise an die Benutzer zu geben.

Das Problem können Sie umgehen, indem Sie den entsprechenden Security Validation Timeout Wert in der SharePoint Zentraladministration (General Settings der Web Application) erhöhen.

 

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Oder Sie verzichten auf Content Editor Webparts auf PDPs.
Statt dessen können Sie z.B. Bildwebparts verwenden. Diese unterliegen nicht dem Security Timeout.

 

Benutzerdefinierte Felder in TrackTimesheet bequem konfigurieren

02.05.2012 10:32 von Markus Dürksen

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Von Beginn an wurden bei TrackTimesheet eigene Datenspalten für die Zeiterfassung unterstützt, individuelle Bedürfnisse von Unternehmen lassen sich somit anpassen. Bisher war die Konfiguration solcher Felder aber umständlich und fehleranfällig - das ist nun vorbei.

Mit der kommenden neuen Version 3.5 bringt TrackTimesheet neben der schon bekannten technischen Administrationsseite nun auch eine fachliche Konfigurationsseite mit. Damit kann insbesondere die Konfiguration der benutzerdefinierten Felder visuell und intuitiv vorgenommen werden und auch die Feinjustierung der mitgelieferten Felder geht nun deutlich leichter von der Hand. Das spart Zeit, Geld und Nerven.

Um dem mächtigen Funktionsumfang der benutzerdefinierten Felder gerecht zu werden und gleichzeitig zugänglich zu machen, haben wir einigen Aufwand betrieben, um ein schlüssiges Bedienkonzept zu entwickeln. Neue Felder lassen sich hinzufügen, vorhandene Felder ändern oder entfernen und alle wesentlichen Eigenschaften einstellen, ohne den Überblick zu verlieren.

Felder lassen sich z.B. per Checkbox für einzelne Seiten ein- oder ausblenden oder zum Pflichtfeld erheben. Wenn sich ein Feld für eine bestimmte Seite anders verhalten soll, lassen sich seitenspezifische Ausnahmen definieren, ebenso wie sich die Reihenfolge der Felder sowohl allgemein als auch seitenspezifisch festlegen lässt.

 

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Natürlich lassen sich auch alle anderen Einstellungen auf der Konfigurationsseite anpassen. Eine weitere Neuerung:

mit dem Import/Export können Sie ihre Einstellungen über mehrere PWA-Instanzen hinweg verteilen, z.B. von Ihrem Test- aufs Produktiv- und Schulungssystem.

Wir haben bereits viele weitere Ideen, um die Konfiguration von TrackTimesheet weiter zu erleichtern. Diese werden nach und nach in die Releaseplanung einfließen - man darf also gespannt sein.

 

Earned Value Analyse mit Microsoft Project Professional

25.04.2012 14:10 von Mareen Stilz

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Im Projektcontrolling ist die integrierte Fortschrittsbewertung anhand der Termin-und Kostensituation, auf Basis von relativen Kennzahlen, ein wichtiges Instrument. Dieses Vorgehen wird Earned Value Analyse bzw. Leistungswertanalyse genannt. Die Earned Value Analyse ist für jedes Unternehmen wichtig – doch wie kann dieses Controllinginstrument effizient in Projekten eingesetzt werden?

Microsoft Project stellt standardmäßig eine Reihe von Feldern zur Verfügung, die Sie im Rahmen der Leistungswertanalyse benötigen.

Um die Earned Value Analyse mit Project umfassend nutzen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ein Basisplan für das aktuelle Projekt muss gespeichert sein (welcher der elf möglichen Basispläne für die Berechnung genutzt werden soll, kann individuell eingestellt werden )
  • Die Kostenplanung sollte vorgangsbezogen, inklusive gepflegter Stundensätze von Ressourcen, Materialkosten und gegebenenfalls Kostenressourcen, durchgeführt werden.

Die zentrale Formel der Earned Value Analyse berechnet, welche Kosten beim aktuellen Fertigstellungsgrad angefallen sein sollten:

Earned Value = Geplante Kosten * Fertigstellungsgrad

Als Konsequenz dieser Formel gibt es einen weiteren Punkt, der im Vorfeld zu klären ist: Welches Feld wird zur Ermittlung des Fortschritts genutzt? Standardmäßig wird das Feld „% abgeschlossen“ für die Berechnung der Leistungswertanalyse-Felder verwendet. Da „% abgeschlossen“ jedoch, wenn keine Rückmeldungen vorhanden
sind, auf der verstrichenen Dauer des Projekts basiert, ist seine Verwendung kritisch, denn die Idee der Earned Value Analyse sieht vor, dass Vorgänge erst dem Earned Value zugeschrieben werden, wenn der Vorgang zu 100%abgeschlossen ist.

Die Verwendung des Felds „% physisch abgeschlossen“ ist aufwendiger, da es manuell gepflegt werden muss, jedoch sind die Ergebnisse mehr im Sinne der ursprünglichen Idee der Earned Value Analyse. Um der ursprünglichen Idee der Earned Value Analyse zu folgen, würde das Feld „% physisch abgeschlossen“ nur zwei Werte annehmen: 0% vor und während der Bearbeitung des Vorgangs, 100% nach vollständigem Abschluss des Vorgangs. Es sind je nach Prozess aber auch Zwischenlösungen, die der „Status-Schrittmethode“ folgen (0%, 50% und 100% oder 0%, 25%, 50%, 75%, 100%) denkbar. Jedoch ist es bei dieser Methode sehr wichtig zu klären, was welcher Wert bedeutet, so dass ein Vergleich zwischen verschiedenen Projekten möglich ist. 50% abgeschlossen muss in jedem Projekt, in jedem Vorgang die gleiche Bedeutung haben. Ein weiteres Risiko, welches bei dieser Methode zu bedenken ist, ist die Möglichkeit, dass alle Werte zwischen 0% und 100% eingetragen werden können. Der Prozess der Fortschrittsbewertung sollte daher organisatorisch geklärt werden, das heißt, welche Werte sollen gepflegt werden und welche Bedeutung haben die einzelnen Werte. Mit diesem Vorgehen kann zum Beispiel auch das 90%-Phänomen vermieden werden, das heißt alle Vorgänge stehen bei 90% und die restlichen 10% dauern noch ewig.

Sie haben die Möglichkeit für jedes Projekt und bei Bedarf auch für jeden Vorgang individuell einzustellen, welches Feld zur Berechnung der Earned Value-Werte verwendet werden soll. Unsere Empfehlung in dieser Hinsicht ist, bei Vorgängen die ein bestimmtes Ergebnis als Ziel haben (zum Beispiel dem Vorgang „Konfiguration des Systems“) das Fortschrittsfeld „% physisch abgeschlossen“ zu verwenden. Im Gegensatz dazu empfiehlt sich bei „Hammock  Vorgängen“ (wie zum Beispiel dem Vorgang „Projektmanagement“, der sich über die gesamte Dauer des Projekts erstreckt) „% abgeschlossen“ zu verwenden, da bei dieser Art von Vorgängen periodisch Kosten entstehen und sich der Fertigstellungsgrad analog der Dauer erhöht.

Konfigurieren können Sie die Berechnungsmethode auf Projektebene über „DATEI“ - „OPTIONEN“ - „ERWEITERT“ -„STANDARD-ERTRAGSWERTMETHODE FÜR VORGÄNGE“. In diesem Dialog können Sie auch über „BASISPLAN FÜR
ERTRAGSWERTBERECHNUNGEN“ definieren, welcher Basisplan zu Berechnung verwendet werden soll (siehe Abbildung).

 

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Für einzelne Vorgänge können Sie die Berechnungsmethode abweichend über „INFORMATIONEN ZUM VORGANG“ -„ERWEITERT“- „ERTRAGSWERTMETHODE“ einstellen (siehe Abbildung).

 

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Die für die Leistungswertanalyse benötigen Felder können entweder in einer benutzerdefinierten „Earned-Value“ Ansicht zusammengefasst oder über die in Project integrierten Standard-Tabellen angezeigt werden. Die integrierten Standardtabellen erreichen Sie über den Menüband-Reiter „ANSICHT“, im Bereich „DATEN“-„TABELLEN“- „WEITERE TABELLEN“. Hier können Sie die unterschiedlichen „Ertragswert“-Tabellen auswählen (siehe Abbildung).

 

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Folgende Felder stehen Ihnen im Standard für die Earned Value Analyse zur Verfügung:

 

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Die in Microsoft Project berechneten Werte können anschließend zur weiteren grafischen Analyse in einem Bericht dargestellt werden. Diesen Bericht können Sie über den Reiter „PROJEKT“ - „GRAFISCHE BERICHTE“ - „Bericht: Ertragswert über einen Zeitraum“ aufrufen (siehe Abbildung):

 

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In diesem Bericht haben Sie die Möglichkeit, über eine hinterlegte Pivot-Tabelle, unterschiedliche Werte und Felder anzeigen zu lassen.

Bei einer bestehenden Verbindung zu einem Microsoft Project Server können die Werte auch als Basisdaten für SQL-Reports oder Excel-Services Anwendungen verwendet werden, um individuelle grafische Auswertungen zu erstellen oder weiterführende Prognosen und Analysen durchzuführen.

 

SOLVIN Infotag in Hamburg

19.04.2012 14:46 von Birger Sternberg

Neues und Bewährtes rund um den Microsoft Project Server

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Am 17. April veranstaltete die SOLVIN information management GmbH eine Infoveranstaltung in den Räumen von Microsoft in Hamburg.

Die Teilnehmer aus verschiedensten Branchen konnten sich einen umfangreichen Überblick über die unterschiedlichen Themen rund um Projekt-, Projektportfolio- und Ressourcenmanagement verschaffen. Neben einer übergreifenden Vorstellung des Microsoft Project Servers, wurde ein vollständiger Projektlebenszyklus- vom Projektantrag, über die Antragsbewertung und Projektauswahl, bis hin zur Projektdurchführung - am Livesystem gezeigt. Im Anschluss an die Live-Demo stellte SOLVIN-Referenzkunde "Immonet GmbH" eine beispielhafte Implementierung praxisnah vor. Hierbei wurde auch der Prozess der Werkzeugauswahl bei Immonet und die Entscheidung für Microsoft Project Server diskutiert.

Im Anschluss an die Referenzpräsentation präsentierte Jürgen Rosenstock, Geschäftsführer und Senior Consultant bei SOLVIN, eine beispielhafte Vorgehensweise zur Einführung eines Microsoft Project Servers. Hierbei wurden insbesondere die Themen Einführung in Iterationen und Nachhaltigkeit der Werkzeugeinführung hervorgehoben.

Einer der Höhepunkte dieses gelungenen Infotages war die Präsentation der SOLVIN Utilities, Lösungen zur Erweiterung des Microsoft Project Servers. Die SOLVIN Utilities sind das Ergebnis unserer langjährigen Erfahrung aus der Implementierung des Microsoft Project Servers. Sie bieten Funktionalitäten, die im Standard nicht verfügbar sind. http://www.solvin.de/index.php/utilities.html

Ein weiterer Fokus lag zudem auf unserer Zeiterfassungslösung TrackTimesheet (Release 3.5 in wenigen Tagen verfügbar) http://www.solvin.de/index.php/tracktimesheet.html, der Prozessabbildung für PRINCE2TM, sowie der neuen SOLVIN Lösung "Delegated Planning", welche ein agiles Projektmanagement nach der Scrum-Methode ermöglicht.

Am 8. Mai findet ein weiterer Microsoft Project Server - Infotag bei Microsoft in Köln statt. Neben den oben genannten Themen wird das Unternehmen "Douglas Informatik & Service GmbH" seine Erfahrungen aus dem praktischen Einsatz mit Microsoft Project Server vorstellen.

Wir freuen uns, Sie auf unserem Infotag zu begrüßen. Zur Anmeldung:

http://www.solvin.de/index.php/raus-aus-der-schublade-rein-ins-leben-projektmanagementprozesse-mit-microsoft-project-server.html